Australian Shepherd
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Sieben Tipps… Wenn der Hund dem Auto in den Sommerurlaub mitfährt.

 

Die meisten Hundehalter ziehen es vor, im eigenen Auto statt mit dem Flugzeug oder dem Zug in die Sommerferien zu fahren. 

Mit unseren Tipps genießt auch der vierbeinige Partner die Fahrt.

1. die besten Abreisezeiten 

wenn es möglich ist, sollten Sie ein Sonn- und Feiertagen wählen. Denn dann ist die Staugefahr am niedrigsten, weil ab Samstagnacht kaum LKWs fahren. Die Nächte sind geeigneter als die Tage, denn der Hund bleibt im Rhythmus und das Auto wird der Sonne nicht ausgesetzt. 

2. das muss immer mit ins Handgepäck:

außer dem Heimtierausweis und der Haftpflichtpolice sollten Sie eine Isolierkanne mit kaltem frischem Wasser und ein Napf dabei haben. An den Raststätten aufgestellte Wassernäpfe sind gut gemeint, aber oft total verkeimt. Nützlich ist ein Handwerk, wenn es draußen regnet oder der Hund mit Wasser gekühlt wird. Längeren Fahrten halten sie leichte Hundesnacks bereit. 

3. was tun den Stau droht:

wenn Navi oder Radio einen Stau auf ihre Strecke melden, nehmen Sie am besten die nächste Abfahrt und umfahren Sie den Stau. Denn ein stehendes Auto, dessen Motor abgestellt wird, heizt sich in Windeseile auf, die Autobahn bietet keine Schattenplätze und Aussteigen mit dem Hund ist viel zu gefährlich.

4. so bleibt der Hund kühl, auch wenn's im Auto heiß wird

vor allem im Kombi genügt die Klimaanlage nicht. Abgedunkelten Scheiben wurden auch nicht auf Dauer. Legen Sie unter eine Decke oder ein Handtuch geistig Kühlakkus. Auch ein nasses Handtuch tut gute Dienste. Wenn der Hund trotzdem hechelt, benetzen sie das Fell mit Wasser. Sehr hitzeempfindliche Hunde ziehen sich spezielle Coolpads (Zoohandel) an.

5. Raststätten sind nicht sehr hundefreundlich: 

die Raststätten an den Autobahnen erlauben fast alle keine Hunde in den Restaurants. Die Parkplätze bieten keinen Schatten, sie können Ihren Vierbeiner also nicht im Wagen warten lassen. Abseits der Autobahnen finden Sie hundefreundliche Gaststätten. Es lohnt sich, dorthin die Pausen zu verlegen, denn meistens ist auch genügend Natur zum Lösen in der Nähe.

6. auf der ganzen Reise herrscht Leinenpflicht:

wann immer sie eine Pause machen und der Hund aus dem Auto darf: lassen Sie ihn unbedingt an der Leine. Auch sehr brave Hunde können ein Schreck bekommen oder ein Stück zu weit auf die Straße laufen. Die Umgebung ist ihnen fremd (  und ihnen auch ).

die Gefahr, dass der Hund angefahren wird oder orientierungslos herumirrt, ist zu groß.

7. bei der Ankunft im Ferienquartier:

 wenn sie ihr Ziel erreicht haben, lassen Sie den Hund im Wagen, bis sie eingecheckt haben und die Koffer drin sind. Dann darf er raus und sie sollten gleich einen Kurzspaziergang an der Leine mit ihm machen, damit er sich lösen und die Beine vertreten kann. Danach darf er sein Quartier auf Zeit beschnuppern und bekommt eine ordentliche Portion zu fressen, während sie die Koffer auspacken.